Tradition in Bewegung

Panta Rhei

Nr. 47 Orient von Basel

Gründung

Im Mai 1968 wurde das Licht in die im Vorjahr als vierte Basler Loge gegründete «Panta Rhei» eingebracht. Sie ist aus der Mutterloge «Freundschaft und Beständigkeit» hervorgegangen und als Loge Nr. 47 der Schweizerischen Grossloge Alpina angeschlossen.

Der von Heraklit inspirierte Name «Panta Rhei» - alles fliesst - bezeugt unsere Gewissheit, in das umfassende Werden und Vergehen eingebunden zu sein. Das Leben ist uns beständige Veränderung, Bewegung und Entwicklung. Nur die Bereitschaft, zu neuen Ufern aufzubrechen, gewährt Beständigkeit und die Möglichkeit, verantwortungsvoll zu leben.

Gepflogenheiten

Unsere von den Gründern nach Schröderschem Vorbild neu gestalteten Rituale zeichnen sich durch Schlichtheit aus. Auch in der übrigen Formensprache bemühen wir uns, durch Einfachheit und Gradheit das Wesentliche herauszuarbeiten. Die Logenmitglieder sollen Diener an der Sache der Freimaurerei sein.

Der Meister vom Stuhl soll als Beispiel vorangehen. Er trägt ausser dem ersten Hammer keine besonderen Insignien. Er ist Primus inter pares, der Erste unter Gleichen. Neuaufzunehmende Mitglieder sollten im Laufe ihrer persönlichen Entwicklung in der Lage sein, selbst als Meister vom Stuhl zu bestehen.

Die Beschränkung der Amtsdauer der wichtigsten Logenbeamten trägt zur Dynamik unserer Arbeit bei. Die gründliche und fundierte Ausbildung der Lehrlinge und Gesellen wird besonders gepflegt.

Grösse

Wir streben eine überschaubare Gemeinschaft an und beschränken uns auf gut dreissig Mitglieder. Nur so kann jeder jeden gut kennen, und der freundschaftliche sowie familiäre Charakter der Loge bleibt gewahrt.

Viel Wert wird auf offene Information und Toleranz im Sinne der Differenzverträglichkeit gelegt. Die Loge «Panta Rhei» arbeitet an jedem zweiten und vierten Montagabend im Monat.